Aktuelles · 08. Februar 2019
Die Spital-Fusion erhält marode Strukturen und trägt damit zur Kostenexplosion bei. Eine Fusion könnte nur gelingen, wenn das KSBL vor der Fusion saniert, der Standort Bruderholz ersatzlos gestrichen und für die Hochschul- und Spitzenmedizin ein Netzwerk von privaten und öffentlichen Spitälern geschaffen wird.

06. Februar 2019
Solange das fusionierte Kinderspital beider Basel UKBB an den zwei Standorten Bruderholz und Kleinbasel geführt wurde, war die Situation für Eltern und Kindern unerträglich. Erst die Schliessung eines Standorts schaffte Besserung. Aus finanzieller Sicht ist das UKBB dennoch eine Leidensgeschichte. So hat der Grosse Rat BS erst am 9. Januar 2019 21,4 Millionen Franken für gemeinwirtschaftliche und ungedeckte Leistungen für drei Jahre gesprochen.

04. Februar 2019
Viele Menschen beklagen auf der Strasse, in persönlichen Gesprächen und in Leserbriefen zu Recht, dass sie kein Fliessband-Spital mit einer unpersönlichen Behandlung wünschen. Deshalb Nein zur Spital-Fusion, weil sie eine flexible, kostengünstige Lösung verhindert, welche die Patienten vor Ort optimal versorgt.
03. Februar 2019
Alle Privatspitäler BS und BL sind so genannte Listenspitäler. Alle Listenspitäler haben die Pflicht, alle Patientinnen und Patienten gemäss ihrem Leistungsauftrag aufzunehmen. Die Privatspitäler BS und BL übernehmen wichtige Aufgaben der Grundversorgung. So sind 65 bis 75 Prozent der Patientinnen und Patienten der Privatspitäler allgemein versichert (Grundversicherung/OKP). Seit der Einführung der neuen Spitalfinanzierung in der Schweiz per 1. Januar 2012 wird unterschieden zwischen...
01. Februar 2019
Bei der aktuellen Spital-Fusion werden optimistisch Gewinne versprochen. Doch Versprechen werden nicht immer wahr, wie ein Blick auf die Geschichte des KSBL zeigt.
31. Januar 2019
Die drei Kantonsspitäler Bruderholz, Laufen und Liestal wurden 2012 im Kantonsspital Baselland (KSBL) zusammengeführt. Die Fusion hat alle Ziele verfehlt. Seit der Zusammenführung sind die Umsätze und die Fallzahlen gesunken und qualifiziertes Personal hat das KSBL freiwillig verlassen. Die Erfahrungen vieler Fusionen zeigen: wird eine Fusion mit einem kranken Partner eingegangen, so ist die Wahrscheinlichkeit des Scheiterns gross.

30. Januar 2019
Werden teure öffentliche Spitäler miteinander fusioniert und sieht der Vertrag vor, dass während mindestens 15 Jahren kein Standort abgebaut wird, kein Personal entlassen und ein Gesamtarbeitsvertrag verpflichtend ist, dann kann es nicht günstiger werden.

27. Januar 2019
Anita Fetz, Ständerätin BS, in der BaZ vom 26. Januar 2019: Die Bedingungen der Spital-Fusion stimmen nicht. Besser: eine vertraglich fixierte Kooperation der Spitäler! Die Fakten: Fusion zementiert Überkapazitäten / KSBL mit strukturellem Defizit von 15 Mio. Franken ist keine attraktive Partnerin / BS muss 2/3, BL nur 1/3 des Eigenkapitals finanzieren / BS zahlt jährliche Kosten von 24 Mio. an ungedeckten Kosten für Lehre und Forschung / Fallzahlen steigen durch Fusion nicht.

24. Januar 2019
Das geplante Investitionsvolumen von 3.2 Mia. Franken soll durch eine Verdoppelung des Gewinns der Spitäler finanziert werden. Wie soll das gehen? Umsatzsteigerungen sind nicht möglich, Personal soll nicht abgebaut werden, mit zunehmender Grösse des Spitals steigen Ineffizienzen.

23. Januar 2019
Aufgabe der Gesundheitspolitik ist es, eine effiziente und kostengünstige Versorgung sicherzustellen. Mit der Spital-Fusion wird aber das Gegenteil erreicht: sinkende Qualität bei steigenden Kosten.

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